Vortrag: Geschwisterinzest
Do, 18.03.2010, 17.00-19.00 Uhr
Der Vortrag richtet sich an interessiertes Fachpublikum aus der Kinder- und Jugendarbeit und soll einen Beitrag zur Enttabuisierung der Geschwisterinzestproblematik leisten.
Dr. Esther Klees, DGfPI, www.dgfpi.de
Nach Paragraph 173 Strafgesetzbuch wird der Beischlaf mit Verwandten in gerader Linie mit Gefängnis bis zu drei Jahren bestraft. Für Geschwister gilt dies mit Eintritt in die Volljährigkeit. Der amerikanische Experte David Finkelhor schätzt, dass Geschwisterinzest die häufigste Missbrauchsform noch vor dem Missbrauch der Tochter durch den Vater sei. Familien, die davon betroffen sind, stehen emotional vor immensen Herausforderungen, denn das tätliche Kind ist ebenso ein Teil der Familie wie das Kind, auf das die Übergriffe verübt wurden. Der Vortrag richtet sich an interessiertes Fachpublikum aus der Kinder- und Jugendarbeit und soll einen Beitrag zur Enttabuisierung der Geschwisterinzestproblematik leisten.
Anmeldung per E-Mail oder Fax im PETZE-Institut.
Der Teilnahmebeitrag für die Veranstaltung beträgt 5,- € (erm. 3,- €).
PETZE-Institut für Gewaltprävention, Dänische Straße 3-5, 24103 Kiel
Tel: 0431-91185 / Fax: 0431-92709, petze.kiel@t-online.de, www.petze-kiel.de
