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Dokumentation: Streitsache Sexualdelikte – Frauen in der Gerechtigkeitslücke?
Am 08.02.2013 veranstaltete der Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung eine Fachtagung zum Thema Streitsache Sexualdelikte – Frauen in der Gerechtigkeitslücke?
Auf der Fachtagung wurde in mehreren Fachvorträgen aufgezeigt, warum viele Frauen nach einem sexuellen Übergriff keine Strafanzeige stellen, welche Rolle Mythen in der Gesellschaft und im Strafverfahren spielen, welchen Einfluss traumatische Erlebnisse auf die Betroffenen haben und wie diese sich auf ein Strafverfahren auswirken. Es wurde aufgezeigt, warum es Betroffenen so schwer fällt, sich aus destruktiven Beziehungen zu lösen und es wurde kritisch hinterfragt, ob der § 177 StGB in seiner jetzigen Fassung und Auslegung noch hinreichend ist, um eine angemessene Strafverfolgung zu gewährleisten bzw. welche Änderungen dafür notwendig wären. Darüber hinaus wurde über das in Schleswig-Holstein seit 1996 gut etablierte Zeuginnenbegleitprogramm und über die Möglichkeit der anonymen Spurensicherung informiert.
Internationalen Frauentag, Frauennetzwerk Elmshorn
Programm zum Internationalen Frauentag, zusammengestellt vom Frauennetzwerk Elmshorn
Flyer mit Programm, Seite 1 [PDF-Download]
Flyer mit Programm, Seite 2 [PDF-Download]
Fachtagung: Frauenspezifische Beratungsarbeit und feministische Konzepte
Fachtagung am Samstag, 25. Mai 2013 • 9.30 bis 13.00 Uhr
Tagungsort:
Jugendakademie Bad Segeberg
Marienstr. 31, 23795 Bad Segeberg
In diesem Jahr ist das Frauenkommunikationszentrum Aranat e.V. Gastgeberin der Jahrestagung des Bundesverbandes der Frauengesundheitszentren vom 24. – 26. Mai.
Aus der bestehenden Diskussion, wie ein Generationswechsel in der Frauenberatungsarbeit, den Frauenberatungseinrichtungen und in der inhaltlichen Diskussion gelingen kann, entstand das Bedürfnis, die Relevanz feministischer Ideen und Gedanken in der heutigen Zeit zu diskutieren. In diesem Zusammenhang haben wir Fr. Prof. Dr. Christine Micus-Loos zu einem Vortrag gewinnen können.
b i f f Lübeck e.V.
Die psychosoziale Beratungsstelle für Frauen und Mädchen b i f f e.V. Lübeck
sucht ab sofort eine Mitarbeiterin als Krankheitsvertretung befristet für sechs Monate
Vollständiges Stellenangebot [PDF-Download]
Fachtagung: Achtung ! Rechtsextreme Kampagnen – Instrumentalisierung von Sexualstraftaten
Fachtagung am Mittwoch, 13.März 2013 • 10.30 bis 17.00 Uhr
Tagungsort:
Kiek in!
Gartenstr. 32, 24534 Neumünster
Die Strategien rechtsextremer Kampagnen haben sich in den letzten Jahren verändert. Rechtsextreme versuchen zunehmend, in der „Mitte“ der Gesellschaft zu agitieren. So mobilisiert die rechtsextreme Szene in letzter Zeit immer wieder gegen Sexualstraftäter. Auch in Schleswig-Holstein – zum Beispiel 2012 in Leck und Neumünster – lösten entsprechende Kampagnen bei Zivilgesellschaft und Fachkräften Betroffenheit und Ratlosigkeit aus.
Wie funktionieren diese rechtsextremen Kampagnen? Wie gehen wir mit der Instrumentalisierung des Themas sexualisierte Gewalt um?
Frauenzentrum Schleswig e.V.
Das Frauenzentrum Schleswig e.V. ist Trägerin einer Beratungsstelle für Frauen die von Gewalt betroffen sind und einer Schwangerschaftkonfliktberatungsstelle.
Wir suchen zum 01.03.2013 eine Bürokraft auf Minijob - Basis (12-14 Std./Woche)
Vollständiges Stellenangebot [PDF-Download]
Pressemitteilung: bff begrüßt die Wahl zum Unwort des Jahres "Opfer-Abo"
Berlin, 15 Januar 2013
Pressemitteilung
Die sprachwissenschaftliche Jury der Aktion ‚Unwort des Jahres‘ gab heute bekannt, dass das Wort ‚Opfer-Abo‘ zum Unwort des Jahres 2012 erklärt wurde. Jörg Kachelmann hatte diesen Begriff in einem Spiegel-Interview verwendet und davon gesprochen, dass Frauen in Vergewaltigungsprozessen ein „Opfer-Abo“ hätten. Der bff begrüßt ausdrücklich die Begründung der Jury, in der dem diffamierenden Ausdruck ‚Opfer-Abo‘ die statistische Wirklichkeit von Vergewaltigungs-Strafverfahren entgegengesetzt wird.
Fachtagung: Streitsache Sexualdelikte
Frauen in der Gerechtigkeitslücke
Fachtagung am Freitag, 08. Februar 2013 • 09.00 bis 17.00 Uhr
Tagungsort:
Landeshaus Kiel
Düsternbrooker Weg 70 • 24105 Kiel • Schleswig-Holstein-Saal
In den letzten Jahren sind die Opferrechte im Strafverfahren weiter gestärkt
worden, auch bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Dennoch ist davon auszugehen, dass eine große Anzahl von Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen nicht angezeigt und damit auch nicht verurteilt wird.
Contra, Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein
Dipl.-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin (o.ä. Qualifikation)
mit 75% Regelarbeitszeit.
Ausschreibung [PDF-Download]
Pressemitteilung: Gewalt gegen Frauen - Beratung hilft, ist aber längst nicht für alle erreichbar!
bff begrüßt vorgelegten Bericht der Bundesregierung
Berlin, 17. August 2012
Pressemitteilung
Die Versorgung gewaltbetroffener Frauen und ihrer Kinder ist nicht in ausreichendem Umfang sicher gestellt, zu diesem Ergebnis kommen die Gutachter/innen, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Hilfesystem für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder beurteilt haben. Dabei sind Schutz und Unterstützung gewaltbetroffener Frauen als Staatsaufgabe zu betrachten, wie das Gutachten belegt .
